Zähneknirschen –

Ursachen und Behandlung

Leiden Sie häufig unter einem verspannten Kiefer und morgendlichen Schmerzen nach dem Aufstehen? Ein Großteil der Menschen weist verschiedene Verspannungen im Gesicht auf. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass Menschen mit den Zähnen knirschen. Wer mit diesem Problem zum Zahnarzt geht, wird die Erfahrung machen, dass eine individuell angefertigte Schiene als Lösung angepriesen wird. Dieses Tool kann dabei helfen, weitere Schäden an den Zähnen, die durch das nächtliche Zähneknirschen entstehen, zu verhindern. Dennoch ist es sinnvoll, auch die psychischen Aspekte in der Lösungsfindung zu integrieren. 

Wie zeigt sich das Problem?

In den meisten Fällen bemerken Menschen das Zähneknirschen daran, dass sie am Morgen mit einem verspannten Kiefer, Nacken- oder Kopfschmerzen aufwachen. Zudem kann der Zahnarzt das Problem ermitteln. Die Spuren vom Zähneknirschen zeigen sich an den Zahnoberflächen, häufig auch an den Wangen (Spuren von leichten Bissen in den Wangen). 

Kennen Sie diese Probleme?

  • Schlafstörungen
  • Ohrenschmerzen
  • Schwindelgefühl
  • Rückenschmerzen
  • Nacken- oder Schulterverspannungen
  • Brustschmerzen
  • Allgemeine Müdigkeit
  • Zahnschmerzen

All das können Begleiterscheinungen vom nächtlichen Schlafbruxismus sein. Neben dem Zusammenpressen können mahlende, kauähnliche oder rhythmische Bewegungen nachgewiesen werden. 

Zähneknirschen und die Folgen: Ein Überblick

Der Druck, der auf den Kiefer sowie die Kauoberflächen ausgeübt wird, ist so groß, sodass es zu bleibenden Schäden kommen kann. Im schlimmsten Fall können bis zu 480 kg pro Quadratzentimeter erzielt werden – das ist unglaublich viel Druck, der beinahe jede Nacht für eine längere Zeit ausgeübt wird. 

Die Folgen:

  • Der Zahnschmelz wird abgerieben 
  • Das Zahnbein kann freigelegt werden
  • Durch das Zähneknirschen im Schlaf werden die Zähne mit der Zeit porös und sind gegen Schmerzen weniger resistent

Leiden Sie unter Zähneknirschen?

Unser professionelles und sympathisches Team begrüßt Sie zum Kennenlerngespräch in der Zahnarztpraxis Wunderlich Zahnmedizin Berlin Spandau.

Zähneknirschen Ursachen: Woher kommt das Problem?

Nicht immer ist es der gleiche Grund, warum Menschen mit den Zähnen knirschen (Bruxismus). Je nach der individuellen Situation unterscheiden wir zwischen folgenden Ursachen:

Stress Stress ist wohl der häufigste Grund, warum Menschen mit den Zähnen knirschen. Aufgrund stressiger Situationen pressen Betroffene den Kiefer zusammen und bauen dadurch eine enorme Spannung auf. Damit gilt der Bruxismus als Ventil, um mit Stress umzugehen.
Diverse Erkrankungen In einigen Fällen liegen dem Problem andere Erkrankungen zugrunde. So könnten beispielsweise Hirnblutungen, das Parkinson-Syndrom oder das Restless-Legs-Syndrom dahinterstecken.
Zusammenbiss ist gestört Wer einen gestörten Zusammenbiss des Kiefers hat, ist häufig von Zähneknirschen betroffen. Wenn Zähne Fehlstellungen aufweisen oder Füllungen nicht passend gemacht wurden, kann es zum Zähneknirschen kommen.
Alkohol, Drogen oder Medikamente Diese Gewohnheiten sollten vermieden werden.

Egal, worin der Grund liegt, bedeutend ist es, diesen mithilfe von professionellen Medizinern zu beheben. Je nach Problem gibt es diverse Anlaufstellen. Natürlich sollten Sie immer Ihren Zahnarzt konsultieren, er kann Ihnen bei vielen Fragen weiterhelfen. 

Leiden Sie unter Zähneknirschen?

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Zähneknirschen nachts: Was können Sie bei diesem Problem machen?

Um sich das Zähneknirschen abgewöhnen zu können, müssen Sie erst einmal die Ursache kennen. Diese sollte gemeinsam mit Medizinern gefunden werden. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die besten Tipps, um gegen das Zähneknirschen vorgehen zu können: Diese Punkte können übrigens auch dann angewendet werden, wenn das Zähneknirschen Kinder betrifft.

Schiene gegen Zähneknirschen

Eine der wohl bekanntesten Lösungen, die weitverbreitet ist, ist die sogenannte Zahnschiene. Die Aufbissschiene (Okklusionsschiene) ist ideal, um den Kontakt zwischen den Zähnen im Ober- und Unterkiefer zu vermeiden. Damit wird die Zahnsubstanz geschützt. Natürlich behebt diese Lösung nicht das Problem – dennoch ist es ein guter erster Schritt, etwas gegen den Schlafbruxismus zu unternehmen. Diese Lösung kann unter Umständen auch bei Ihrem Kind angewendet werden.

Wie ist es bei Ihnen?

Mehr Entspannung in den Alltag integrieren

Viele Menschen beginnen mit dem Zähneknirschen wegen fehlender psychischer Stabilität. Wer viel Stress hat und immer unter Druck ist, benötigt ein Ventil für diese Probleme. Häufig verspannen wir unseren Körper so sehr, dass wir nachts mit den Zähnen knirschen. Als Lösung gilt: Sie müssen herausfinden, warum Sie so viel Stress empfinden und was Sie in Ihrem Leben ändern können, um ruhiger und entspannter zu sein. Wer diese Schwachstellen im eigenen Leben gefunden hat, kann nachhaltig an der Lösung arbeiten.

Grundsätzlich gilt:

  • Jeden Tag ein paar Minuten nur für sich nehmen – diese können beispielsweise zum Meditieren, für Atemübungen oder für Yoga genutzt werden. 
  • Positive Affirmationen, die Sie sich täglich mehrmals aufsprechen, können das eigene Sein auf mehr Positivität ausrichten (Ich bin immer entspannt, mein Körper entspannt sich, ich bin ruhig, mein Körper, mein Geist und meine Seele sind vollkommen im Einklang usw.). Negative Glaubenssätze wie „Ich muss die Zähne zusammenbeißen usw.“ sollen aufgelöst werden. 
  • Lange Spaziergänge in der Natur helfen dem Geist abzuschalten.
  • Wer eine sehr stressige Arbeit hat, sollte sich überlegen, ob diese eventuell gekündigt oder die Stundenanzahl reduziert werden könnte. 
  • Ein weiterer Tipp ist die progressive Muskelentspannung nach Jakobsen (hierbei wird der Körper im Wechsel angespannt und wieder entspannt).
  • Atlaskorrektur oder Physiotherapie für mehr Entspannung in den Muskeln.

Viele Patienten empfehlen die Zahnarztpraxis “Wunderlich Zahnmedizin” aufgrund von

  • Großem Verständnis Ihrer Situation
  • Ausgiebigen Beratungsgesprächen
  • Schritt-für-Schritt Erklärung des Behandlungsablaufes
  • Langjähriger Erfahrung im Umgang mit Angstpatienten und Kindern

HÄUFIGE FRAGEN BEI Zähneknirschen

Die häufigsten Ursachen für das Zähneknirschen sind Stress und Angst. Es kann aber auch ein orthopädisches Problem der Kiefergelenke vorliegen. Außerdem können auch schiefe Zähne oder schlecht sitzender Zahnersatz Ursache für knirschende Zähne sein.

Es gibt eine Reihe von Dingen, die gegen Bruxismus (Zähneknirschen) getan werden können. Manche Menschen finden Erleichterung, wenn sie nachts einen Mundschutz / Knirschschiene tragen. Es gibt auch einige verschreibungspflichtige Medikamente, die bei der Erkrankung helfen. Aber wenn bei Ihnen Bruxismus diagnostiziert wurde und keine dieser Methoden für Sie funktioniert, sollten Sie einen Zahnarzt aufsuchen.

Zähneknirschen schädigt den Zahnschmelz und führt zu Karies und Empfindlichkeit. Es kann auch zu Zahnfrakturen führen, wenn übermäßige Kraft angewendet wird, wenn sich der Unterkiefer nach vorne bewegt und mit dem Oberkiefer kollidiert.

Darüber hinaus kann chronischer Stress aufgrund von Muskelkrämpfen in der Gesichtsmuskulatur zu Zähneknirschen führen.

Bruxismus ist der medizinische Begriff für Zähneknirschen. Bisher wurde noch keine Heilung für diese Erkrankung gefunden. Die geläufigste Behandlungsmethode besteht aus Aufklärung, Beratung und Selbstbeachtung. Es geht darum, dass Sie als Patient im Alltag prüfen ob und wann das Knirschen auftritt. 

Quellenverweis:

Titelbild: teeth-ge54c2015a_1920 © depositphotos

Infografik: Zahn Kumpan

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