Weisheitszahn-Op -

Alles, was Sie wissen müssen

Haben Sie Angst vor der Entfernung Ihrer Weisheitszähne? Fast jeder Mensch kommt früher oder später zu dem Punkt, an dem er die Weisheitszähne ziehen lassen muss. Die Gründe sind vielfältig: Häufig liegt es daran, dass sie sich entzündet haben, bei anderen Menschen brauchen sie zu viel Platz, sodass es zur Verschiebung der anderen Zähne kommen würde. Wenn Sie Fragen zum Ablauf der Weisheitszahn-Operation haben und sich gut darauf vorbereiten möchten, lesen Sie unbedingt diesen Beitrag, der alles für Sie zusammenfasst. So gehen Sie perfekt vorbereitet zum Gespräch mit Ihrem Zahnarzt. 

Was sind Weisheitszähne?

Die Weisheitszähne werden auch als Achter bezeichnet. Sie befinden sich an der letzten Stelle im Kiefer und wachsen erst mit einem höheren Alter. Normalerweise brechen sie in einem Alter zwischen 18 und 30 Jahren durch. Durch Ihre Lage ganz hinten im Kiefer, haben sie meist zu wenig Platz. 

Früher wies man den Weisheitszähnen mehr Bedeutung zu. Das lag daran, dass Menschen in vergangenen Jahrtausenden viel rohe Nahrung zerkauen mussten. In den letzten Jahrzehnten sank die Bedeutung der Weisheitszähne, da sich die Ernährung stark veränderte. Ob diese heutzutage wirklich überflüssig sind oder nicht, ist wissenschaftlich nicht ganz bestätigt. Nichtsdestotrotz bereiten sie oftmals Schmerzen, weshalb die Weisheitszahn-Operation weit verbreitet ist. Ein Druckgefühl bzw. Schmerzen sind typische Weisheitszahn-Symptome.

Warum müssen Weisheitszähne entfernt werden?

Es gibt verschiedene Gründe, warum die Operation von Zahnärzten empfohlen wird. In nachfolgenden Fällen ist es sinnvoll, über eine Weisheitszahn-OP nachzudenken:

  • Die Mundhygiene ist in diesem Bereich meist nicht so gut, da die Weisheitszähne ganz hinten liegen. Demnach passiert es nicht selten, dass die Pflege nicht ausreichend ist. Häufig kommt es zu Karies oder anderen Entzündungen. Diese Faktoren sind in vielen Fällen ausschlaggebend, warum Zahnärzte eine OP empfehlen. 
  • Bei anderen Personen wächst der Weisheitszahn so schief, sodass eine Operation unbedingt notwendig ist. 
  • Nicht immer gelingt es den Weisheitszähnen ganz durchzubrechen (teil-retiniert), das führt dazu, dass sie die benachbarten Zähne stören. In diesem Fall ist eine Operation empfehlenswert. 
  • Weisheitszähne, die im Kiefer liegen, können Druck auf andere Zähne ausüben – das führt im schlimmsten Fall zu Zahnfehlstellungen. 

Obgleich bei den meisten Menschen eine Operation ein Muss ist, gibt es immer wieder Menschen, die ihre Weisheitszähne behalten können – ohne Beeinträchtigung der anderen Zähne.

Wie ist es bei Ihnen?

Weisheitszahn ziehen: Was müssen Sie beachten?

Im besten Fall ist der Weisheitszahn bereits durchgebrochen, so kann er gezogen werden. Dies verursacht deutlich weniger Schmerzen und Leiden, als wenn eine Operation durchgeführt werden muss. Bei vielen Menschen ist der Weisheitszahn jedoch nicht vollständig durchgebrochen, sodass eine OP notwendig wird.

Haben Sie Fragen zu Weisheitszähnen?

Unser professionelles und sympathisches Team begrüßt Sie zum Kennenlerngespräch in der Zahnarztpraxis Wunderlich Zahnmedizin Berlin Spandau.

Die richtige Vorbereitung für die Weisheitszahn-OP

Bevor Sie sich der Operation unterziehen, erfolgen zahlreiche beratende Gespräche mit Ihrem Zahnarzt. Dank hochwertiger Geräte wie CEREC® und einem DVT Röntgengeräten können auf den Röntgenbildern alle relevanten Informationen für die Weisheitszahn-OP festgestellt werden (z.B. Platzprobleme, Lage des Weisheitszahns usw.) Nun entscheidet der Zahnarzt mit Ihnen gemeinsam, ob eine Operation notwendig ist. 

Vor und nach der Weisheitszahn-OP: Was muss beachtet werden?

Wenn Sie sich noch nie einer Operation unterzogen haben, dann ist dies verständlicherweise sehr aufregend. Unabhängig davon sollten Sie sich nicht zu viele Gedanken machen. Nach der Weisheitszahn-OP können die Schmerzen dank verschriebener Medikamente gering gehalten werden. Weitere Tipps erhalten Sie in der Tabelle.

Vor der OP
Nach der OP
Vor der OP müssen Sie dafür sorgen, dass Sie genügend Ruhezeit einplanen. Wer arbeitet, sollte sich ein paar Tage freinehmen bzw. in Krankenstand gehen (je nach OP bis zu sieben Tage).
Etwa 14 Tagen nach der OP sind Sie wieder voll einsatzfähig – auch sportlich. Um sicherzugehen, sollten Sie jedoch mit Ihrem Zahnarzt oder Hausarzt sprechen.
Wer eine Vollnarkose plant, muss mit einer Begleitperson beim Termin erscheinen.
Wenn es möglich ist, ist es ratsam, die ersten Stunden nach der OP nicht alleine zu sein.
Kaufen Sie bereits vorher Schmerzmittel, Tee und Lebensmittel, sodass Sie ein paar Tage gut ausgestattet sind.
Die Wange muss für mindestens 36 Stunden gekühlt werden – auch nachts.
Eisbeutel und Coolpacks sind Ihr treuer Begleiter.
Oberkörper und Kopf sollten höher liegen – eine halbliegende Schlafposition einnehmen.
Nüchterner Zustand ist vorgeschrieben, wenn der Eingriff in einer Vollnarkose gemacht wird.
Wenn die Betäubung nachlässt, können Sie die erste Nahrung zu sich nehmen. Wichtig ist, dass Sie Lebensmittel essen, die kein starkes Kauen erfordern, viel Tee trinken und ausreichend Kohlenhydrate zu sich nehmen.

Nach der Weisheitszahn OP ist eine Schwellung vollkommen normal, machen Sie sich darum keine Sorgen. Um die Entzündungsgefahr gering zu halten, gilt absolutes Rauchverbot.

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Wie lange dauert der Eingriff?

Die Weisheitszahn-OP-Dauer hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Müssen Sie beispielsweise alle vier Zähne unter Vollnarkose entfernen, dauert dies natürlich länger, als wenn nur ein Zahn gezogen werden muss. Grundsätzlich geht man von etwa einer halben Stunde bis Stunde aus.

HÄUFIGE FRAGEN BEI STARKEN ZAHNSCHMERZEN

Häufig haben die Zähne im Kiefer nicht ausreichend Platz. Dadurch werden Nerven gequetscht oder behindert. Auch bei nicht durchgebrochenen Zähnen können Schmerzen und Einschränkungen entstehen. Ein weiterer Grund kann eine Infektion oder Entzündung des Zahnfleisches um die Zähne sein.

Typische Symptome bei einer Weisheitszahn-Entzündung sind:

  • Schmerzen im Gesicht bzw. Kieferbereich
  • Verschiebung der bestehenden Zähne
  • Erkrankung der Nachbarzähne
  • Kopfschmerzen.
  • Eitrige Entzündung mit Mundgeruch.
  • Vergrößerte Lymphknoten.
  • Eingeschränkte Kaufunktion.
  • Fieber (bei fortgeschrittener Entzündung)
  • Schluckbeschwerden

 

Vereinbaren Sie bei auftretenden Symptomen gern einen Termin in unserer Praxis. Wir beraten Sie zu Ihrer persönlichen Situation.

Es gibt viele Fälle, in denen Weisheitszähne aufgrund von Problemen wie Schmerzen oder Entzündungen entfernt werden müssen. Weisheitszähne werden manchmal auch entfernt, wenn im Mund aufgrund von Überfüllung mit anderen Zähnen kein Platz für sie ist.

Quellenverweis:
Titelbild: tooth-3492645_1920 © depositphotos
Infografik: Zahn Kumpan

Besetzung zwischen den Feiertagen
Liebe Patienten,
in der Zeit vom 28.12. – 30.12. sind wir wie gewohnt für Sie erreichbar. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Weihnachtszeit und einen tollen Start ins neue Jahr.
Ihr Praxisteam der Wunderlich Zahnmedizin